der sich von der alten Kirche weg bis an die Gräbligaß Erstreckte, istjetzt der größte Theil zum Gottesacker der Prediger - Gemeinde geeig-net, der andere Theil zum Garten des Spitals. In dem Bezirk die-ses Klostergartens stand und steht jetzt noch der sogenannte Ketzer -Thurm , welcher (wiewohl ungleich ältern Ursprungs als die Klosterge-baude) den Dominikaner -Mönchen über in Religionssachen Andersden-kende zu einem heimlichen Gericht gedient haben soll. Als im I. 1379der Spital zu Zürich so verarmt war, daß kaum 20 Personen darinzu leben hatten, so ward die Pfarrkirche zu St. Peter nebst ihrenGütern von dem damaligen Abt zu Cappel als päbstlichen und beschoß-liehen Commissar, dem Spital, der die Rechte an die Kirche von denErben des Bürgermeisters Brun um 3500 st. erkauft, einverleibt.Dem Pfarrer und seinen Caplanen wurde ein gewisses Einkommen be-stimmt, das Uebrige dem Spital zum H. Geist zugeeignet. Daherkommt es, daß die L. Spitalpflege heutzutage noch das Recht hat, beyMahlung eines Hrn. Pfarrers, Diacons, Sigristen und Todtengrabersder St. Peters-Gemeinde 16 Stimmen zu geben.
Im Jahr 1611 wurde angefangen die neue Prediger-Kirche zubauen, und zwar aus dem Platz, auf welchem ehedem eine dem Spi-tal zugehörende Trotte stand. Die Psarrherren an dieser Kirche wa-ren seit der Reformation folgende:
erwählt
iAlg Andreas Bodenstein .1520 Caspar Megander, oderGroßmann.
r5z0 Heinrich Buchmann.*534 Beat Geering.
1538 Johannes Baumann.1544 Johannes Wolf.
1 55 2 Johannes Wick.
1571 Burkhard Leemann «»534 Rudolf Stumpf.
»586 Johannes Steiner.
1620 Johannes Holzhalb.»637 Ulrich Engeler.
»6zg Hs. Jakob Ulrich.
erwählt
1649 Hs. Conrad Wirz.
1663 Hs. Conrad Burkhard.
»631 Hs. Jakob Ulrich.
1709 Melchior Wolf.
»7»5 Hs. Jakob Heidegger.
1727 Beat Simmler.
1732 Andreas Heidegger.
1746 Hs. Conrad Wirz.
1743 Hs. Heinrich Meyer.
1754 Georg Christoph Tobler .1734 Heinrich Vögeli.
1796 Felix Herder.
18*0 Conr. v. Orell.
Diacon r HerrJ. R. Spöndli.