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fröhlich auf den Weg gegen Bogen, um Anneli abzuholen,und die Mutter sagte ihm beim Weggehen: „Kind, haltedich recht, und sorge, daß du mit gutem Gewissen wiedernach Hause kommest; geh' in Gottes Namen!" sagten Vaterund Mutter. „Aber willst du nicht einen Schirm mitneh-men ? " rief ihr der Vater nach, „es ist Morgenroth gewesen,es könnte auf den Abend zu regnen kommen." Salomelistand still — blickte an den blauen Himmel hinauf, nach Südund West, besann sich ein wenig und rief dann zurück: „Eshabe nirgends ein Wölklein, es wäre fast lächerlich, einenSchirm mitzunehmen und — sie kommen ja vor Nacht wiederheim. Gaumet wohl!" rief sie noch freundlich zurück unddie Eltern ließen sie ziehen.
Anneli stand schon gerüstet am Wege, als Salomeli ausdem dunkeln Wäldchen trat und den blumigen Wiesenrainherab kam. „Es gibt doch kein säuberers und kein ordligers
Maidli, als wie Zörrli's Salomeli," sagte das alte Krämers- ,
Regeli, welches so eben aus ihrem Fenster sah. „Viele von i
den Andern haben ihr Bhörgwand längst versudlet und Sa- 'lomeli hat Alles noch wie nagelneu." <
Nun ging's rüstig ins Steinenthal hinunter, wo sie bald 1
von Bekannten und Unbekannten fröhliche Gesellschaft be- i
kamen. Und — unter diesen war auch Konrad und ein An- i
derer, Namens Rudolf, dem das Anneli wohl gefiel. Diese r
beiden Jünglinge schienen sich über das unvermuthete Zu-sammentreffen sehr zu freuen, grüßten sie freundlich und ^ g
sagten: „Heute wollen sie zusammen Gesellschaft machen und > dsehen, daß doch Keines das Andere im Gedränge verliere. gKonrad erbot sich gleich, Salomeli in der ganzen Kirche ^ ^herum zu führen, und ihr die Götzenbilder (wie er sie nannte) ^ k,zu zeigen; denn er kenne alle und wisse, was sie ausweisen. ^ f.Dies schien das wißbegierige Salomeli zu freuen, so auch j -Anneli, und fröhlich scherzend pilgerten sie davon. h