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lange und folgte dem reinen Zug der Liebe. Und wie esihm die Mutter verheißen hatte, fand er Salomeli und dessenEltern geneigt und es fand die baldige Verlobung statt.
Salomeli und feine Eltern machten aus dieser Bekannt-schaft kein Geheimniß. Gleichwohl sprangen sie nicht in denHäusern umher, zu verkünden, daß Salomeli Braut sei; dieSache wurde ohnedies zeitig genug ruchtbar. Schon amandern Abend hieß es beim Brunnen, Jörrlis Salomeli feiBraut mit dem und dem, und einige konnten sich nicht genugverwundern, wie das auch zugegangen sei, man habe ja seitder Bekanntschaft mit Konrad, schon vor drei Jahren, keinWörtchen gehört, daß es einen Liebsten habe, nun sei sieauf ein Mal Braut und habe einen schönen, braven Hoch-zeiter-, einen ab Ottenhub, wo sie es recht gut haben werde.
„Gell, das dünkt euch doch sonderbar," sagte der alte Schul-meister zu ein paar Mädchen und Jünglingen, indem er ebeneine Gelte unter die Röhre stellte, „ihr meinet, das sei ein großesWunder, daß wieder einmal ein Päärchen ehrlich zusammenge-kommen ist, die nicht vorher Jahr und Tag auf allen Märktenund Tanzböden, auf Ofen und Bänken mit einander herumgekalbert sind. Probiertes und macht's wie Salomeli. Hatsie auch keinen Herren bekommen, so hat sie doch keinenBettler und dazu einen braven Mann. Fahret ihr aber ineuerer gemeinen Messe fort, so bekommt ihr nur Lausbubenzu Männern, und ihr, Bursche, verdruckte Säuständli zuWeibern; dann hat Jedes was es nicht will, aber was ihnssgehört." Somit war seine Gelte längst mit Wasser voll, er
Schullehrer Theil nehmen , der sich regelmäßig Sonntag Abends im dor-tigen Schnlhaus versammelt.
Der Hauptzweck dieses Vereins ist: „Gemeinnütziges Wirken,izunächst für das Wohl der Gemeinde." Möge er in dieser edlenlBestrebung fortbestehen und in seinen Bemühungen gesegnet sein!