Band 
[Band 3.]
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152 Geeſchichte der Schweitzer.

te Zuruͤſtung zu Fortſetzung des Kriegs gemacht,und ſich verabredet, daß Bern auf die Oeſter-reichiſche Stadt Lauffenberg, die uͤbrigen Orteaber auf Zuͤrich und Rappersweil angreiffenſolten, ruckten dieſe auf Donnerſtag vor St.Magdalena wiederum zu Feld, hatten ihrenSammelplatz zu Hedingen im freyen Amt, all-wo Sonntags hernach alle zuſammen geſtoſ-ſen, in 6000. ſtarck. Zu denſelben kamen insLager geritten Papſts Felix, Hertzogs Ludewigsvon Savoyen, beyder Biſchoͤffe und Staͤd-te von Straßburg und Baſel, ehrbare Bo-then, der Meinung, an einem Frieden oderAnſtand zu arbeiten. Dieſe wurden zwarfreundlich empfangen, weil aber die Eidsge-noſſen einmahl den Krieg zu beharren entſchloſ-ſen, mußten die Geſandten unverrichteter Sa-che abziehen. Montags auf Maria Magda-lena brachen die Verbundenen aus ihrem Lagerin aller Fruͤhe auf, und gieng der Zug aufZuͤrich zu. Auf dem Albis ſtieß ihr Vortrabauf dreyhundert Zuͤricher wwelche ihnen denPaß verſperren ſolten, dieſe wurden angegrif-fen, in die Flucht geſchlagen, und etliche da-von erſtochen. Als nun der Eidsgenoſſen Heerauf die Hoͤhe ob Rieden, von wannen mandas Sielfeld und die Stadt Zuͤrich entdeckenkonnte, zu ſtehen gekommen, zogen die Zuͤri-cher mit Macht zu Pferd und zu Fuß heraus,aber in ſolcher Unordnung, daß Doͤring vonHall-