Fuͤnfften Theils ſechstes Buch. 153
Hallweil ſich nicht enthalten konnte zu ſagen:„ Ihr habet mich wohl zu eurem Hauptmann„ angenommen, gehorchet mir aber nur, wann„ es euch gefaͤllig iſt, bey ſolcher Unordnungwird wenig Gluͤcke zu hoffen ſeyn.„ Dervon Rechberg, ein wohlverſuchter Kriegsmannberitt unterdeſſen das Feld, und kundſchaffte-te der Eidsgenoſſen Macht und Ordnung aus.Da er ſie nun in ſo guter Ordnung und ſol—cher Menge geſehen, rennte er zu den ſeinenzuruͤcke, mit Vermelden, er koͤnne bey ſeinemEid nicht rathen, daß man des Feindes, derſo wohl bezeuget, und ſo ſtarck ſey, auf freyem felderwarte, ſondern das beſte werde ſeyn, ſich zu-ruͤcke und unter die Mauren der Stadt zuziehen. Welches, als es beliebet worden, ließman die Reuterey gegen den Feind„ um denAbzug des Fußvolcks zu bedecken, anrucken,und mit ihm ſcharmutzieren; weil aber vielBuͤrger von Zuͤrich vermeinten, es wuͤrde ihneneine Schande ſeyn, wann ſie ſich hinter ihreMauren verbergen ſolten, und des Feindesvor der Stadt nicht erwarten doͤrfften, ſo la-gerten ſie ſich in die groſſe Wieſe bey St. Ja-cob, den Eidsgenoſſen alldorten Stand zu hal-ten. Dieſe aber theileten ſich ſolchergeſtalt, ſieverordneten eine ſtarcke Hut zu ihrem Troß,hierauf ſolte der Gewalts⸗Hauffen von vor-nenher die Feinde gngreiffen, ein anderer abervon Itel Redings Freybeutern, welche wie die
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