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[Band 3.]
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170 Geeſchichte der Schweitzer.

Anſtand zu Ende gelauffen, eroͤffneten die vonWeil das Vorſpiel zum Krieg. Sie zogenfuͤr beyde Schloͤſſer Spiegel-und Grieſenberg,dem Marchgrafen zuſtaͤndig, Freytags nachSt. Georgen eroberten dieſelbige ohne Muͤh,weil keine Beſatzung darinn gelegen, und ſteck-ten ſie in den Brand. Die Eidsgenoſſen ruck-ten auch ins Feld, und kamen mit ihren Pan-nern acht Tage nach St. Georgen zu Klotenund Waſſerſtorff zuſammen. Und weil die vonAppenzell, die ſich biß dahin des Kriegs nichtbeladen wollen, mit Lucern, Uri, Schweitz,Unterwalden, Zug und Glaris in einem LandRecht ſtuhnden, wurden ſie ſo nachdruͤcklich,ihrer Pflicht ein Genuͤgen zu thun, von be-meldeten Orten gemahnet, daß ſie endlich durchzween unterſchiedliche und offene Fehde-Briefedenen von Zuͤrich und der Herrſchafft Oeſterreich den dreißigſten April abſagten, und dar-auf mit ihren Voͤlckern zu den verbundenenſtieſſen. Als nun die zu Hauffen verſammeltenEidsgenoſſen ſich mit einander berathſchlaget,ob ſie auf Zuͤrich, Winterthur, Kiburg, oderRappersweil loß gehen wolten; kam ihnen dieZeitung ins Lager, daß Wildhans von Lan-denberg, und unterſchiedliche Buͤrger von Zuͤ-rich das Schloß Greiffenſee, welches ſehr ſtarckund mit aller Nothdurfft verſehen, beſetzet haͤt-ten. Alſo ward der Entſchluß gefaſſet, mitBelagerung des Staͤdtleins und des e

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