Vorrede.
nung haben wir uns bißweilen um dieſer Urſa-che willen nicht gebunden, weil es erlaubt iſt dengeraden Weg zu verlaſſen, wenn er allzubeſchwehr-lich, und einen andern bequemern oder gemaͤch-lichern zu erwaͤhlen, wenn man nur das vorge-ſezte Ziel eben ſo gut erreichet.
Anfaͤnglich hatte man uns gerathen, dieſemWerkgen den Titul einer Phyſic(Natur Lehre)fuͤr die Kinder zu geben; welcher ſich gar wohlgeſchickt haͤtte, wenn unſere Abſicht nur auf Un-terweiſung des zaͤrteſten Alters gienge. Wirhaben ihn alſo nicht genommen, ſo wenig als den,einer allgemeinen Phyſie, welcher mehr ver-ſpraͤche, als wir zu halten willens ſind: maſſenwir nicht gedenken ein voͤlliges Syſtema fuͤr ſol-che Leute zu ſchreiben, die in ihrer Erkaͤnntnißſchon weit gekommen ſind. Wir benennen es
caſo einen Schauplaz der Natur. Die Bedeu-
tung dieſes Worts gehet allein auf des aͤuſſerli-che oder auf das, was in die Sinnen faͤllet,und druͤcket gar wohl aus, was allen Menſchen
uͤberhaupt, in dieſem Fall, zu thun moͤglich faͤl⸗;
let; was jedem Alter begreiflich, jedwedem Men-ſchen einiger maſſen zu wiſſen ohnentbaͤhrlich iſt.Wir haben alle miteinander das Vergnuͤgen,die natuͤlichen Dinge aͤuſſerlich zu betrachten,dieſes iſt ein Schauplaz fuͤr uns. Wenn wiruns hieran begnuͤgen laſſen, ſo finden wir 125
a allen
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