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ernemanvor,gibtleinJahlichtbor-delne ei-nige
Vorrede.
nige bekannte Namen entlehnen, die der Un-terredung mehrern Nachdruck ertheilten; Siewuͤrden ſich eben ſo geſchicklich in einem vertrau-
lichen Geſpraͤche, als auf dem Theatro, gebrau-
chen laſſen, wenn man ihnen nur ſolche Eigen-ſchafften und Meynungen beylegete, die demjeni-gen gemaͤs, was wir in den Geſchichten davonleſen. Allein mit Sachen, die in die Welt Weis-heit lauffen, und mit neuen Erfindungen, iſt esganz was anderes. Es iſt gar was ſchwehres,wenn man einen Carteſium, Malebranche oderNeuton redend einfuͤhren, und dergleichen groſ-ſen Leuten ſolche Reden und Schluͤſſe in denMund legen will, die ihren Grund- Saͤzen ge-maͤs ſind. Man kan zwar nicht ſagen, es wer-de Gaſſendi oder Rohault auftretten, das iſt:man werde ihre Meynungen auf ſolche Weiſevorſtellen, wie es ihre Gemuͤths⸗Beſchaffenheitund Einſicht erfordert; Aber wie kan man der-gleichen Verſprechen erfuͤllen? Wenn man den-ken und reden will, wie ſie, ſo muß man auch ſeyn,was ſie geweſen ſind. Über dieſes kan man der-gleichen Leute nicht allen Leſern verſtaͤndlich dar-ſtellen: denn wenn man ihre Geſpraͤche nach derWahrſcheinlichkeit einrichten wollte, ſo wuͤrdenlauter hohe und tiefſinnige Abhandlungen un-aufhoͤrlich vorkommen. Mit ſolchen Gelehr-ten, welche dieſes oder jenes beſonders unterſu-s a 5 chet,