DieSpin-nen.
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130 Schauplatz der Natur.
ein ſchlechtes Geſtraͤuſſe von duͤrren undroͤthlichen Blaͤttern iſt keine Anlockung fuͤrdie Voͤgel; uͤberdem verhindert es ſie auch,durch beſtaͤndiges Bewegen, die Eyer-Saͤcklein zu erblicken.
Der Chevalier. Da ſiehet man, wasder Fleiß und die Geſchicklichkeit zu wegebringen koͤnnen.
Der Prior. Vorjetzo iſt es nicht noͤ-thig„daß wir eine gemeine Spinne aufſu-chen, um zu ſehen, was ſie fuͤr eine beſon-dere Weiſe haben mag. Nachdem Sieſchon ſo vieles geſehen haben, ſo iſt genugwenn ich Ihnen ſage, daß alle Spinnen uͤber-
haupt ihre Eyer in einem Gewebe verwah-
ren, über deſſen Dichte und Staͤrke manſich berwundern muß. Gemeiniglich haͤn-gen ſie dieſes Saͤckgen an die Wand. Iſteinige Gefahr zu beſorgen, ſo machen ſievor allen Dingen daſſelbige los, und ſuchenhernach ihve Sicherheit, ſo gut ſie koͤnnen.Dieſes waͤre alſo, mein Herr Chevalier,was ich von den Spinnen uberhaupt habebemerken koͤnnen, ohne mich bey deren ver-ſchiedenen Arten aufzuhalten. Man wuͤr-
de niemahlen ein Ende finden, wenn man
allen Unterſchied in ihren Benennungen,Geſtalt, Groͤſſe, Liſt und Weiſe ihr Netzaufzuſpannen, und ihren Raub zu erhaſchen,unterſuchen wolte. f
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