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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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DieWeſpen.

Nahrungder We-ſpen.

144 Schauplaz der Natur.

ſo ſtleſſen ſie nur an einem Puncte zuſammen,der uͤbrige leere Zwiſchen⸗Raum waͤre un-nuͤtze: Waͤren ſie 3. oder 4. eckigt, ſo wuͤrdenſie ſich zwar ſehr nahe an einander fuͤgen, al-lein inwendig blieben unnuͤze Winckel, weildas Thier, das darinnen wohnen ſoll, rundiſt; Der Ruͤnde aber kommt das Sechs-Ecke ſehr nahe. Alle Wohnungen ſtoſſengenau aneinander, an jeder Seite, alſo, daßgar kein unnothiger leerer Plaz geblieben,und jedwede Zelle, obwohlen ſie an ſich ſel-ber ſchwach, dennoch ſtark genug wird, durchihre Verbindung mit denen andern.

Der Cheval. In der That, mein Herr,find ich an der Gleichfoͤrmigkeit dieſer kleinenZellen mehr zu bewundern, als an dem ſchoͤn-ſten Pallaſt. Allein wir wollen, wenn esbeliebig, auf die Nahrung der Weſpen kom-men. Ich ſehe wohl, Sie wiſſen alles, wasbey dieſen Creaturen vorgehet?

Der Prior. Ich will den Schaden, denſie mir verurſachet, und das Honig, das ſiemir geſtohlen haben, gerne vergeſſen, weilich dagegen das Vergnuͤgen gehabt, ihreLebens⸗Art auszuforſchen. Sie wohnengerne nahe bey Bienen⸗Stoͤcken, bey Wein-Gaͤrten, und zwar auf der Seite, wo dieſchoͤnſten Trauben hangen; noch lieber ſindſie nahe bey einer Kuͤche, denn da finden ſieallemahl was anſtandiges in Bereitſchafft.Die kleinen Weſpen, auch die We

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