146 Schauplatz der Natur.
Die allein deswegen, damit das uͤbrige Fleiſchweſpen ſicher bleiben ſolle, ſondern es haben dieFleiſchhauer noch einen andern ſonderbah-
ren Nutzen von den Weſpen, und ſehen da-
hero ihre Gegenwart nicht ungern. Denn
die Zeit uͤber, da ſie an der Leber freſſen,
darf man nicht fuͤrchten, daß Fliegen oder
ander Ungeziefer in die Metzig komme, oder
etwas anruͤhre; Die Weſpen wuͤrden es
ohne Gnade und Barmherzigkeit erwuͤr-
gen, wie ſie dann ſehr fleiſſig Achtung ge-
ben, und muͤſte das eine ſehr verwegene Flie-
ge ſeyn, die ſich unterſtuͤnde vor ihre Augen
zu nahen. Das ſchlimſte, was ſie thun koͤn-nen, iſt dieſes, daß ſie etwa da und dorten
ein Stuͤckgen Fleiſch abzwacken; Allein das
iſt kein groſſer Schade, denn ſie verunrei-
nigen nichts, weil die Weibgen immer zuHauſe bey den Eyern bleiben, dahingegen
die Fliegen ausdruͤcklich deswegen nach
Fleiſche trachten, damit ſie ihre Eyer da-rauf legen wollen, welches denen FleiſchernVerdruß und Schaden bringet.Geſchick⸗ Der Thevalier. Die Weſpen gefal-lichkeit len mir wohl: Sie haben Verſtand.0 1 Der Prior. Ich merke, daß ſie Deroihre Gunſt durch ihren Flelß und ReinlichkeitGrau- gewonnen haben; Allein man muß einesſamkeit. ſagen, wie das andere: Was ſie gutes anſich haben, das verderben ſie wieder durch
andere boͤſe Eigenſchafften: Sie 8 1ral?“
fraͤſtgen
ter dnichdieden
DieDoihreja f.
ter!halſehder
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