eiſchdiedah-da-ennſſen,oderodern esvuͤr-ge-Flie-igenkoͤn-rtendasrei-r zugenſachda-ern
fal-
perokeitnesan
irch
Fuͤnftes Geſpraͤch. 147
fraͤſſig und grauſam; Sie ſind, ſo zu ſa⸗ Diegen, die Cannibalen und Freybeuter un⸗Weſpen-
ter den Fliegen⸗Geſchlechten. Sie ſtehlennicht allein Honig, ſondern erwuͤrgen auchdie Bienen, ſie rauben, pluͤndern, mor-den, ja ſie freſſen ihre Feinde gar auf:Dieſes ſind gewiß keine loͤbliche Thaten;Doch muß ich ſagen, obwohlen nicht zuihrer Entſchuldigung, daß viele Menſchen,ja ſo gar viele Europaͤer, es nicht beſſer ma-chen. Die Weſpen beſtehlen und toͤdtenandere Fliegen: Bey uns gehet es ebenalſo her: Wie viele Menſchen bezeigen ſicherz weſpenhafftig gegen ihren Neben⸗Men-ſchen! Der einige Unterſchied iſt hierinn,daß die Weſpen aus einem naluͤrlichenTrieb gefraͤſſig ſind, die Menſchen aberihre Boßheiten aus freyem Willen veruͤben,ob gleich die Vernunft ſie eines beſſern be-lehret. Man kan auch zu Entſchuldigungder Weſpen noch dieſes anfuͤhren, daß ſiedie Noth ſo gierig mache, weil ſie ohne Un-terlaß ein ſtarkes Hausweſen zu ernaͤhren
haben. Es werden die Lebens⸗Mittel auch Futte,ſehr ordentlich ausgetheilet, welche Sorge rung derden Muͤttern oblieget, denen die gemeinen Jungen.
Weſpen bißweilen an die Hand gehen. Manfindet anfaͤnglich zu hinderſt in jeder Zelleein kleines Ey, welches aus Vorſorge ge-gen das Herausfallen, angeleimet iſt. DieMutter krlechet oͤffters in die Zellen, ohne
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