Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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148 Schauplatz der Natur.

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Zweifel, um dem Ey eine gelinde Waͤr-

Weſpen. me mitzutheilen und hierdurch das Aus-

kriechen des jungen zu befoͤrdern. Aus dem

Ey kommt ein Wuͤrmgen, das fleiſſig ge-

fuͤttert und in gar kurzer Zeit ein groſſer,

dicker, fetter Wurm wird, der die ganze

Cammer ausfuͤlet. Die gemeinen We-ſpen bringen das Freſſen nach Hauſe, vonihnen nimmt es die Mutter, macht kleineStuͤcke daraus, und ſteckt jedweden Wurmdas ſeinige in den Mund; Dieſes geſchichtbey einem nach dem andern, und bekommteiner ſo viel, als der andere, ausgenommen,daß man den groſſen Wuͤrmen, daraus dieMaͤnngen und Weibgen kommen, oͤffteraustheilet, als den kleinen. Kehren ſie nurdas Weſpen⸗Neſt um, und beſehen denEingang der Zellen: Was finden Siedaſelbſt?

Der Chevalier. Ich ſehe die dickenWuͤrme, davon Sie jetzo geſprochen. Daiſt einer, der ſein Maul aufſperret; Er ſie-het meinen Finger fuͤr ſeine Mutter an.

Der Prior. Seit geſtern hat er nichtszu freſſen bekommen, alſo wird es ihm anAppetit nicht fehlen.

Der Chevalier. Hier ſind viele ver-ſchloſſene Zellen.

Der Prior. Mit dieſen hat es folgen-de Bewandniß: Alle dieſe Wuͤrme ſindnach einer gewiſſen Zeit ihrer Mutter 17mehr