Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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274 Schauplatz der Natur;

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Die der geſetzet, ſo, daß einige hoͤher, einige tie-Fliegen. fer ſtehen, damit die Fliegen auf allen Sel-ten wahrnehmen koͤnnen, was vorgehet. Siehaben viele Feinde; allein durch Huͤlfe ih-rer vielen Augen koͤnnen ſie zugleich vor-waͤrts nach dem Raub ſehen, den ſie zu er-haſchen willens ſind, und zugleich auch Ach-tung geben, ob ihnen nicht von hinten zu,oder von beeden Seiten, oder von oben-herunter, einige Gefahr bevorſtehe. Obauch gleich ein einiger Vorwurf in den vie-len Augen zugleich, und alſo vielfaͤltig, abge-bildet wird, ſo entſtehet doch hieraus im ge-ringſten keine Verwirrung, ſo wenig als beyuns Verwirrung entſtehet, weil wir eine

Sache mit zweyen Augen zugleich betrachten.

17 Ich will Ihnen zu Hauſe, durch Huͤlfe deslügel. Vergroͤſſerungs⸗Glaſes, zeigen, wie ihreFluͤgel mit Nerven durchflochten, Spiegel-

Die Kral⸗glatt, und am Rande zottigt ſind. An jed-len. webem Fuſſe werden wir ſieben biß achtGelenke, zwey Krallen, und verſchiedene

Die ſpitzige Naͤgel erblicken. Zu unterſt, oder

ſchwam⸗ an dem Gelenke der Krallen, iſt ein gedop-

mige, pelter und ſchwammigter Ballen, von wel-

Ballen. chem einige Natur⸗Kündiger glauben, daß

die Fliege, wenn ſie auf einem ſehr glatten

Coͤrper weglaufft, in den ſie weder die Kral-

len, noch die ſpitzigen Naͤgel, einſchlagen

kan, aus dieſen ſchwammigten Ballen el-

nen klebrichten Leim ausdruͤcke/ Baieö e