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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Achtes Geſpraͤch. 217

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Diejenige, welche die Rinde des Noſen⸗ DieStockes durchſtechen, haben einen Bohrer evon ganz anderer Beſchaffenheit. Er be, eſtehet aus einer langen Roͤhre, die gleich wiosca

einem Garten⸗Meſſer in eine krumme Spi⸗ de Rola.

tze We Laͤngs hinunter, an der Roͤh-

re ſelbſten, befinden ſich einige Reyhen Zaͤh-

ne oder Zacken. Erſtlich fuͤhrt dle Fliege

mit beſagter krummer Spitze, einen Schuttuͤber die Rinde, an einem Aeſtgen des Ro-en Stockes; hernach leget ſie die langeRohre, woran die ſpitzigen Zacken ſitzen,uͤber den Schnitt, und wendet ſie erſtlichauf dieſe, hernach auf die andere Seſte;auf welche Weiſe durch die Zacken zu bee-den Seiten kleine Loͤchelgen ausgeſtochenwerden, die paar⸗weiſe die Laͤnge hinunterbeyſammen ſtehen, eben wie die Zacken ſel-ber an der Rohre, durch welche hernach dieFliege in jedes Loͤchlein ein Ey leget. Wenn

nun das Wuͤrmlein, ſo im Ey geſtecket, durch

die Waͤrme ausgebruͤtet worden, ſo bena-get es das Roſen⸗Laub, und wird nach undnach groͤſſer, nicht anders, als ein kleinesNauplein, ſtreifet auch innerhalb fuͤnf oderſechs Wochen ſeine Haut zum oͤfftern ab,hoͤret aber nach Verlauf ſolcher Zeit aufzu freſſen, kriechet ganz unten an dem Ro-ſen⸗Stock herab, und ſpinnet ſich daſelb-ſten gar artig ein. Die Fliege ſo in die-ſem Wüͤrmlein ſtecket, bemuͤhet ſich die

O7 Wurm-