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Achtes Geſpraͤch. 223
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kommt es daher, weil der Nahrungs⸗Safft Diein die Oefnung flleſſet, und ſie allmaͤhlig ver⸗ Fliegen.
ſtopfet. Kriechet der Wurm aus, ſo findeter unter der Nußſchale, oder mitten im Ob-ſte in ungeſtoͤrter Einſamkeit einen reichenVorrath, den ihm niemand ſtreitig machet.Er arbeitet da mit Haͤnden und Fuͤſſen nachBelieben, wird dick und ſtark z endlich, wenndie Fluͤgel anfangen zu wachſen, ſo treibetihn die Liebe zur Freyheit und zum luſtigenLeben, daß er ein Loch durch die Mauerbricht/ und Geſellſchafft ſuchet.
Der Chevalier. Sie machen einen ar-tigen Heiligen aus dieſem einſtedleriſchenWurm.
Die Sraͤfin. Durch dieſe Erklarungvon dem Urſprunge der Gall⸗Aepfel, wer-de ich von einem Zweifel befreyet. Ich wu-ſte nicht, wie es kaͤme, daß der Eichbaum ne-ben den Eicheln auch noch eine andere ganzverſchiedene Frucht traͤget, Allein nunmeh-ro ſehe ich wohl, daß ein ſolcher Apfel nurein Aus wuchs iſt, den der Stich eines Un-geziefers verurſachet.
Der Graf. Man hat ihnen den Na-men von Aepfeln ohne Grund beygeleget.Es iſt wahr, daß ſie etwas einer Schalegleichfoͤrmiges haben, und auf einem Bau-me gefunden werden; Allein ob ſie ſchon auſ-ſerlich einer Frucht oder einem Apfel zimlichahnlich ſehen, ſo ſind ſie doch in i
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