224 Schauplatz der Natur.
Die keines von beyden. Es iſt faſt kein einigesSliegen. Gewaͤchſe, welches nicht von einigem Un-gane auf doalbe Weiſe, als das Eichen-aub, durchſtochen wuͤrde, und dergleichenvermeynte Aepfel von allerhand Farbe undGroͤſſe hervor brachte. Es giebt Baͤume,deren Laub faſt ganz damit uͤberſaͤet iſt, manhat ihnen aber keinen Namen beygeleget,weil man ſie bißhero zu nichts gebrauchethat. Wollte man aber eine Probe machen,mit denenjenigen, ſo auf dem Pappel⸗Bau-me, auf der Weide, auf dem Buchs⸗ undEpheu Baume wachſen, ſo koͤnnte manvielleicht ſehr trefliche Farben davon be-
kommen. f 5Die Graͤfin. Sollte es nicht mit derCochenille eben dieſe Bewandniß haben, als
mit den Gall⸗Aepfeln N
Hiſt na- Der Graf. Die Cochenille iſt keinetur. de la Baum⸗Frucht, auch nicht einmahl ein Aus-Coche gewächſe, den der Stich eines Ungeziefers11155 oer berurſachet; ſondern es iſt das Ungezieferles Atle- ſelber, das den Eochenllle⸗Baum zerſticht.des juges pal genennet, und iſt eine Art von einem Fei-de labro- gen⸗ Baum, oder Opuntia vielmehr, mitd Oaxca. dicken, ſehr ſafftigen und dabey etwas ſtach-Amt. lichten Blaͤttern. Von dieſen nehmen die1729. Lands⸗Einwohner bey herannahender Re-gen⸗ Zeit viele kleine Kaͤfer oder Wanzenhinweg, welche den gruͤnen Safft auf demNopal
ſtations Dieſe Pflanze wird in? deu⸗Spanien No-
BSD. r,.,,