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Achtes Geſpraͤch. 229
Waſſer⸗Thieren werden ſie zu amphibiis, Diund halten ſich im Waſſer und in der Lufft Sliegerauf; Endlich bleiben ſie alleine in der Lufft.Anfaͤnglich leben ſie im Waſſer, und ſind Dreyfa-kleine Wuͤrme oder Kaͤfer, die ſich kleine 9 17Zellen von Kuͤtte bauen, und ſelbige auf dem.———Grunde des Waſſers an etwas veſtes kle⸗ cen.ben; Es ſey dann, daß ſie daſelbſten lettig-ten Grund antraͤfen, als worein ſie, weller locker, gar leicht eine Wohnung aus-graben koͤnnen, darinn ſie ſicher vor denZaͤhnen der Fiſche, aber nicht vor denScheeren der Krebſe, ſind: Dieſer Wurmveraͤndert hernach ſeine Geſtalt. Er be-kommt einen groſſen Kopf, und einen haa-rigten und oelichten Schwanz, der ihm ſtatteines Pantoffelholzes zum hin⸗ und wieder-fahren dienet, und immer oben auf demWaſſer ſchwimmet, der Kopf hingegentauchet ſich bißweilen unter, bald richteter ſich wieder uͤber dem Waſſer in die Hoͤ-he. Wenn das Oel, damit der Schwanzangefeuchtet iſt, austrucknet, ſo ziehet eraus ſeinem Munde eine dicke Feuchtigkeit,benezet den Schwanz aufs neue, und ſezetihn in den Stand, daß er aller Orten hin-fahren kan, ohne naͤß zu werden, oder ei-nen Schaden zu leiden.
Eigentlich iſt der Schnacke in dieſem Zu-ſtande als ein Puͤpgen anzuſehen, welchesim Begriff iſt, eine andere Geſtalt zu erlan-
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