Die
244 Schauplatz der Natur.
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verfertiget ſo dann eine weitere, die zwey
Ameiſen⸗— 8 g 5Kreſer. Zoll, auch daruͤber, im Durchſchnitte, auch
eben ſo viel in die Tiefe hat. Wenn die Ar-beit fertig, ſo legt er ſich in Hinterhalt, in-dem er ſich ganz zu unterſt in den Sand ver-birgt, ſo, daß ſeine beede Hoͤrner geradeden Mittel⸗Punet umfaſſen, in welchenſeine Grube zulaufft. Alſo lauret er aufſeinen Raub. Ungluͤcklich iſt die Muͤlbe,Ameiſe, der Kaͤfer, oder ander Ungeziefer!welche ſo unvorſichtig ſind, ſich dem Randedieſer Fall⸗Grube zu naͤhern. Denn deswe-gen ſind ſie abſchuͤſſig, und in Sand ge-bauet, damit alles hinabfallen muß, waszu nahe kommt. Hauptſaͤchlich verſieheter ſeine Tafel mit Ameiſen, denn dieſe ha-ben keine Fluͤgel, wie ander Ungeziefer, da-mit ſie ſich aus dieſer Moͤrder⸗Grube ret-ten koͤnten; Jedoch buͤſſet auch wohl gefluͤ-eltes Ungeziefer durch die Geſchicklichkeitdes Jaͤgers ihr Leben ein. Denn ſo baldeinige Sandkoͤrngen herab rollen, vermer-ket er, daß was zu fangen ſey; alſo krie-chet er etwas zuruͤcke, und erſchuͤttert durchdieſe Bewegung den Grund, daß nothwen-dig der obere Sand, benebſt dem Raub,herunterſchieſſen muß. Iſt das gefangeneThier hurtig, oder hat Fluͤgel, oder willgeſchwind wieder in die Hoͤhe klettern; ſoſprenget der Ameiſen⸗Freſſer geſchwindSand in ſolcher Menge, und ſo hoch in dieHoͤhe,