Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Achtes Geſpraͤch. 247

Hoͤhe, daß er wieder auf das Thier herun⸗ Dieterfalen muß, welches denn vor elne ſo Zuneiſen-ſchwache Creatur, als eine Ameiſe oder öreſſer.

Schnacke iſt, einen gewaltigen Hagel⸗Re-gen vorſtellet, wodurch ſie ganz bekaubet undzerſchmettert wird; Anbey laͤſſet der im-merzu herabrollende Sand ihr keinen ge-wiſſen Tritt thun, ſie muß alſo herab, undin die Klauen ihres Feindes fallen, der ihrſelbige in den Leib druͤcket, ſie mit Gewaltunter den Sand ſchleppet, und daſelbſtenauf ihre Unkoſten Tafel haͤlt. Wenn ernun allen Safft und Feuchtigkeit ausgeſo-gen, ſo laͤſſet er den Leichnam nicht bey ſichliegen, denn der Anblick eines Aaſes wurdeſeine Wohnung in uͤblen Ruf bringen, undfernern Beſuch verhindern. Deswegenlaͤdet er es auf ſeine Hoͤrner, und wirft esmit aͤuſſerſter Gewalt, mehr als einen hal-ben Schuh weit von ſeiner Grube. Hatdie ſe bey ſolchem Vorgange Schaden ge-litten, ſich mit Sande angefuͤllet, daß derobere Rand gegen die Tiefe zu weit gewor-den, folglich der Abſchuß nicht mehr gaͤhegenug iſt: ſo arbeitet er alles wieder vonpornen, verbeſſert den Umkreyß, graͤbet tie-fer, wirft den Sand aus, und ſtellet ſichwieder auf den Anſtand, zu einer neuenJagd. a

Was man insgemein ſagt: Bey der

Jaͤgerey muͤſſe man Gedult haben, das

i 2 3 trifft