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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Derne

Achtes Geſpraͤch. 247daraus eine Schale mache, die ſelbiges auf

Die

allen Seiten umngiebt und bedecket, die Ge⸗Ameiſen-

ſtalt einer Kugel, und fuͤnf biß ſechs Linlen re

im Durchſchnitte, hat, alſo, daß das Thierſich nach Belleben darunter bewegen kan.Es iſt aber mit dieſer bloſſen Mauer nichtzu frieden, weil es darinnen nur frieren wuͤr-de; und alſo wendet es ſein Geſpinnſte,welches der Seiden⸗Wuͤrme ihres an Zaͤr-te weit uͤbertrifft, noch zu einem andern Ge-brauche an. Es befeſtiget ſeinen Fadenan einem Orte, ziehet ihn biß an ein an-ders, und ſo weiter von einem Ecke biß zumandern, in die Laͤnge und Quere; Hernachklebet es alle dieſe Faͤden aneinander, und be-ziehet alſo ſeine Wohnung inwendig mit ei-nem vollkommen⸗pſchoͤnen, und feinen, per-lenfarben Atlaß. Dieſes Gebaͤude iſt nurallein von innen gemaͤchlich und ausgezieret,denn von auſſen ſiehet man nichts als einwenig Sand, und kan das Ameiſen⸗Freſ-ſers⸗Neſt von der Erde nicht unterſcheiden,welches ein Glück vor ihn: denn auf dieſeWeiſe iſt er vor den Nachſtellungen der Voͤ-gel befreyet. Es gereichet alſo zu ſeinemNutzen, daß man nicht an ihn gedenket, under lebet in Ruhe; dahingegen er verlohrenſeyn wuͤrde, wann ſein aͤuſſerliches Anſehenin die Augen ſiele. 5

ſſer-

Er blelbet auf dieſe Weiſe, ſechs Wo, Seinechen, biß zwey Monathe, verſchloſſen, dann Verwand-N und lung.

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