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Neuntes Geſpraͤch. 273
ger konnen viele andere Zufälle die Farben Dienverandern, oder ſchwaͤchen/ auch ſonſten in ſchein.
dem ganzen Zuſammenhange unzehligen Un-
terſcheid verurſachen. Da die Schalen in Moderder Mannigfaltigkeit ihrer Farben ſich nach 0
der Mannigfaltigkeit der Schweiß⸗Loͤcher n
er undugleichs
am Halſe richten: ſo muͤſſen ſie, aus noch heitenſtaͤrkerem Grunde, ſich in deme, was ihre an denGeſtalt betrifft, nach dem Halle richten 5
weil dieſer der Model iſt, uͤber den ſie ab⸗ ſe
enhaͤueen und
geformet worden. Man mmmet deßwegen Muſchelnan den See⸗Muſcheln wahr, wenn an ih⸗ entſtehen.
rem Halſe etwas hoͤckerichtes oder aufgedoſ-ſenes befindlich iſt, daß an ihrer Schaleebenfalls ein Hocker oder Beulen ſich er-giebet, und zwar an demſenigen Orte derSchalen, das auf dem hoͤckerichten Ortedes Halſes lieget. Wenn das Thier ſei-nen Platz in der Schale aͤndert„und einneues Stuͤck anſetzet/ ſo verurſachet der Hoͤ-cker am Halſe abermahls einen neuenHoͤcker an der Schale, aber in einiger Wei-te von dem erſten. Daher kommt es, daßſich einerley Ungleichheit auf einer Linierings um die Schale zeiget. Bißweilenſind die Falten des Halſes ſo groß /oder ſoſpitzig, daß die Hoͤhlungen der Schale, wel-che uͤber dieſen Falten formiret werden, vonauſſen Hoͤrnern gleichen. Das Thier fuͤl-let ſie hernach inwendig aus, und bringetdurch abermahliges ſchwitzen noch mehre-