Die
294 Schauplaz der Natur.giebt? Woher weiß er, daß er Ever habenen, damit ſie warm bleiben, und nicht aufdie Erde fallen; daß die Waͤrme ſich nichtan den Egern ſammeln und erhalten wuͤr-de, wenn das Neſt zu groß waͤre; daßwiederum die Eyer nicht genugſamen Raumhaben wuͤrden, wenn es kleiner waͤre. Wo-her beſtimmet er die behoͤrige Verhaͤltnißzwiſchen dem Neſt und den Jungen, die erſt0 ſollen? Wer hat ihn gelehret die
eit ſo richtig abzumeſſen, daß er niemah-
10 irret, und etwa ehender Eyer leget, alsdas Neſt verfertiget waͤre? 8Der Graf. Noch mehr wundere ichmich uͤber dieſes: Ein Korbmacher hat ſei-ne Hauͤnde und Werkzeuge ein Maurer hateinen Trog zum Kalch⸗ruͤhren, ſeine Kel-e, ſeine Bleywaage und Wiakel⸗Maas;Allein die Einwohner meines Vogel⸗Hau-ſes verfertigen allerhand Arbeit, mit keinerandern Beyhuͤlfe, als ihres Schnabels.Die Graͤfin. Halten Sie mir einen
ehngefaͤhren Einfall zu gute: Geſezt, es
wuͤrde Dædalus oder ein anderer Baumei-ſter in einen Vogel verwandelt; Er haͤttefolglich weder Arme, noch Handwerkszeug;noch Bau⸗Materialien, ſondern nichts, alsſeine Kunſt und ſeinen Schnabel: Waswuͤrde er mit allen beeden zuwege bringen?Die oͤgel haben nichts als ihre Kunst und
205 2 daß dieſe Eper eines Neſtes beduͤr-
ihren
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