Jehendes Geſpraͤch. 297
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chren Schnabel, und dennoch fuͤhren ſie ſol⸗ Dieche Gebaͤude, an denen man die Zierlichkeit Vogel.eines Korbmachers und die Geſchicklichkeiteines Maurers erblicket. Denn an eini⸗ Neſt dergen Neſtern ſind die Haare, Wollflocken Schwanzund Binſen gar artig uͤber⸗ und in einan⸗ Meiſſen.der geflochten. Bey einigen ſind alle Stü⸗Derhamcke mit einem Faden auf das Beſte zuſam⸗ Theol.men gehaͤnget, den der Vogel aus Hanf, Tb,Wolle, Haaren, gemelnigich aber aus.. 3.“Spinnen⸗Gewebe verfertigt, welches er oh/ Keji synne Muͤhe bekommt, wenn die Laufer⸗Opin⸗ ops.
nen ihre Faden auf dem Felde in groͤſſeſter Ad umMenge fliegen laſſen, anhaͤngen und darauf Nhin und her lauffen. Andere Voͤgel, zum winuehExempel, die Amſel und der Wiedehopf über⸗ by Ori-ziehen ihr Neſt, wenn es fertig iſt, von in⸗holoSlenen mit einem Moͤrtel, der alles, was un⸗ F.ter ihm liegt, feſt zuſammen haͤlt, hernach
kleben ſie, wenn er noch ganz feuchte, et-
was Wolle oder Moos daran, und brin-
gen alſo eine vollkommen ſchoͤne Mauer zu-
wegen, oder vielmehr ein wohl aufgebuztes
und tapezlertes Zimmer, das die Waͤrme
treflich haͤlt. Ich habe wohl hundertmahl Schwabaus dem Fenſter zugeſehen wie die Schwal⸗ ben⸗Neyben ihre Neſter bauen oder ausbeſſern. ſter.Dieſe ſind ganz anderſt, als andere Ne-
ſter, beſchaffen. Sie haben weder Holz,
noch Heu, noch Faden noͤthig, ſie koͤnnen
eine Art von Moͤrtel 2 vielmehr von Kuͤt-
4 de