Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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298
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DieVögel.

298 Schauplatz der Natur.

rlß von der innerlichen Beſchaffenheit detzEyes, und von der Welse, wie das Jungeentſtehet, und auskriechet, machte? Eyerſind zwar eine ſehr gemeine S peiſe, wennman ſie aber recht zuzurichten weiß, ſo ſind

Veſchreiſie ein koſtliches Eſſen. Meine Herren Ge-

bung der

Eyer.

lehrte, koͤnnen ſie mir ſagen, was ein Ey ist?

„Plalpig- Der Graf. Eine gar zu weltlaufftige

bi de ovo

Beſchreidung mochte Ihnen verdruͤßlich

incubsto. fallen: Wir wollen es alſo bey einer ſchlech-

thol.1. 1. 3.

den, aber deutlichen, bewenden laſſen. Wie

die Vogel-Eyer inwendig beſchaffen ſeynmoͤgen, das laͤſſet ſich aus denen Huͤner-

Evern ſchlieſſen, bey welchen man alle Theis-

le gar leicht unterſchelden kan; Nemlichdas Gelbe, ſo in der Mitte lieget; ſodanndas erſte Weiſſe um das Gelbe; und datzweyte Weiſſe, in welchem das erſterwehn-te Gelde und Weiſſe, als ein Klumpenſchwimmet; die Baͤnder, ſo den Dottergegen den Mittel⸗Punet ſchwebend erhal-ten; die vier Haͤute, davon die erſte denDotter, die zweyte, das erſte Weiſſe, diebeeden leztern aber alles zuſammen einhuͤl-len; und endlich die Schaale, ſo zur Be-ſchirmung dienet. Das inwendige formi-ret ſich am erſten, die Schale iſt das lezte,und wird allmaͤhlig harte. Sie beſteht ausvielem Salze, das aus den Saͤfften derHenne geſchieden, und durch die Waͤrme

an dem Ey getrocknet und gehaͤrtet wird,

alſa-

Dr S S See

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