Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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304 Schauplatz der Natur.

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Die die Alte vier Jungen, oder ob ſie zwanzigVogel. hat, wenn ſie ſich ſelber verſorgen koͤnnen,

das iſt handgreiflich.

Die Graͤfin. Es iſt wahr, dieſes iſthandgreiflich, aber wer kan alles mit Haͤn-den greiffen? Sie erinnern mich jetzo anetwas, das ich nicht begreiffen kan. Sieſagen, daß einige Junge muͤſten von denAlten ernaͤhret werden, daß hingegen an-dere ſich ſelbſten ernaͤhren; Allein, woherhohlen dieſe letztere ihren benoͤthigten Un-terhalt? oder iſt ein Markt fuͤr ſie aufge-ſchlagen, auf dem ſie ihre Beduͤrfnis fin-den koͤnnen? Und wie moͤgen die erſtern imAugenblicke, wenn ſie nach Futter ſchreyen,erhoͤret werden? Haben ſchon die Alten ei-ne Vorraths⸗Kammer, daraus ſie alleStunden ablangen, was ihre Familie noͤ-thig hat?

Der Chevalier. Sie haben einen allge-meinen Vatter, der ſie ernaͤhrt.

Der Prior. Dieſer oͤfnet eine groſſeVorraths⸗Kammer, nemlich das freyeFeld, darauf ſie ſich mit allem noͤthigenverſorgen. Sie finden daſelbſt Raupenund Wuͤrmer. Ziemlich hoch in der Luffterhaſchen ſie unzehlige Muͤcken und Schna-cken, die unſern Augen meiſt unſichtbar ſind.Wenn ſich dieſe Mücken wegen Verdi-kung der Lufft weiter herab gegen die Er-de begeben, ſo folgen ihnen die Voͤgel 55

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