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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Eilftes Geſpraͤch. 229

Pflanze, die wir etwa beym Spazieren⸗ Diegehen antreffen, fuͤr Eigenſchafften habe? Vogel.

Seitdeme der Hr. Graf mich angewoͤhnet,einer Sache nachzudenken, und niemah-len muͤßig zu ſeyn, ſo kommt mir mein Land-haus wie ein irdiſches Paradis vor. An-ſezo ergoͤtze ich mich an der Schoͤnheit undReichthum, damit die Natur angefuͤllet iſt,welches vorhero vergrabene Schaͤtze fuͤrmich geweſen, zu der Zeit nemlich, da ichnicht einmahl ihren Namen gewuſt.Der Sraf. Ihre Klagen uͤber das maͤnn-liche Geſchlecht ſind fuͤrwahr ganz wohl ge-gruͤndet, aber mit dem Bekaͤnntnis von denFehlern des weiblichen Geſchlechts iſt esganz anderſt beſchaffen. Es kan niemandlaͤugnen, daß bey gar vielen Frauenzimmerdie geſunde Vernunft die Oberhand hat,und ſie eine Sache nicht nur artig, ſondernauch gruͤndlich beurtheilen koͤnnen, es magnun dieſe Geſchicklichkeit von fleißiger An-weiſung, oder aber von ihren natuͤrlichenGaben herruͤhren, welche durch ihre Tref-lichkeit die Fehler einer nachlaͤßigen Aufer-ziehung erſetzen. Allein, indeme ſie das Un-gluͤck des Frauenzimmers beklagen, und ichſelbiges vertheidige, ſo nehmen wir beedenicht wahr, daß der arme Chevalier ſich vorlanger Weile nicht zu laſſen weiß.Die Graͤfin. Er hat einiger maſſen recht:Ich habe ihm zwey fremde Voͤgel verſpro-* 5 chen,