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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Eilftes Geſpraͤch. 2

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Wenn man ihn nur bloß hoͤret, ſo ſollte Die

man ihm eine groſſe Leibes⸗Geſtalt beyle⸗ Vogel.

gen, denn es ſcheinet natuͤrlich, daß eineſtarke Bruſt und unermuͤdete Kehle dazugehoͤre, viele Stunden aneinander weg ineiner Staͤrke auszudauern, ſo annehmlicheund hefftige Tone, ſo vielerley, und dabeyſo durchdringende Manieren, mit einemWort, ſo viel Veraͤnderungen, in einem ei-nigen Stuͤcke heraus zu bringen; Unter-deſſen befindet man, daß alle dieſe Wun-der⸗Dinge aus der Kehle eines kleinen Voͤ-geleins, und zwar aus dem Stegreife, oh-ne alle Vorbereitung kommen.

Was die Nachtigall bey dem Gehoͤre,das thut der Pfau bey dem Geſichte. Zwarſind die Hahnen, die wilden Endten, derDiſtelfink, die groſſen Papagayen, die Fa-ſanen, nebſt vielen andern Voͤgeln, ſehrpraͤchtig bekleidet, und betrachtet man ihreAnnehmlichkeiten und wohl ausgeleſenenSchmuck mit Vergnuͤgen; Allein, wennder Pfau zum Vorſchein kommt, ſo zieheter jedermanns Augen nur auf ſich alleine.Sein wohlgemachter Kopf, ſein geſchmei-diger Leib, die Farben an demſelbigen, dieSpiegel und Schattierungen an ſeinemSchwanz, das Gold und Laſur, ſo allent-halben herfuͤr ſchimmert, das Rad, damiter in groͤſter Herrlichkeit einher tritt, ſeinvornehmes Weſen, das er ſich giebt, ja ſel-

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