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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Eilftes Geſpraͤch. 341ſſt eine Sache, ſo fuͤr Edelleute alleine ge-hoͤret. 8

Der Sraf. Die Beiz iſt eine von denedelſten und auch nutzbareſten Luſtbarkeiten.Man hat das Geheimniß gefunden, wieman ſich die Freßgierigkeit der Raub⸗Voͤ-gel zu nutze machen, und ſolche gebrauchenkan, ſowohl gegen diejenige aus ihrem eige-

Diegel.

nen Mittel, die man unedle nennet, weil ſie

nur die allerfurchtſamſten Vogel ſchlagen,als wie die Milanen und Naben, ſo nur aufTauben und Huͤner ſtoſſen; als auch gegenandere Voͤgel, deren Fleiſch von treflich gu-ten Geſchmacke iſt, die ſich aber weit von unsaufhalten, und uns mit Sorgfalt auswei-chen, als wie das Waldhun und die Faſa-nen. Die beſten Voͤgel zu dieſen verſchie-denen Beizen, ſind der Geyer⸗Falk, derGroß⸗ oder Sacri⸗Falk, der Schweimer,Blaufuß, Sperber und Habicht. Über-haupt aber bedient man ſich des Falken undHabichtes am ſicherſten und gewoͤhnlichſten.Der Falk und die uͤbrige erſt⸗ benannte ſtei-gen gewaltig hoch, und macht man verſchie-dene Beizen d, einige auf den Reiger, ande-re fuͤr Milanen,(Weyhen) Kybizen undNacht⸗Eulen. Allein dieſe Luſtbarkeitenkoſten ſehr viel, und gehoͤren eigentlich fuͤr

Y 3 Koͤnige* Beize iſt in dieſem Verſtand eine Equipagevon Hunden und Voͤgeln, ein gewißes Wild-pret aufzuſtoͤbern und zu fangen.