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Vierzehendes Geſpraͤch. 463
Nebſt den Faſern, welche ihren An, Die
fang bey der Wurzel nehmen, und durch
ihre Zuſammenſetzung die Rinde und das en
Holz ausmachen, lauffen noch andere Ge-faͤſſe gerade in die Hoͤhe, ſo, daß ſie an de-nen Faſern nach der Laͤnge anllegen, undhin und wieder in dem Holz ausgetheilet ſind.Man macht einen Unterſchied unter ihnen,und nennet einige Lufft⸗Roͤhren, die an-dern Adern.
Die Lufft⸗Noͤhren beſtehen aus Faſern, Die Lufft-welche Schrauben⸗ oder Schnecken⸗weiſe Röhren.
herum lauffen; Ihr eines Ende hat, ver-mitkelſt kleiner Aeſrtein, Gemeinſchafft mitder aͤuſſern Lufft; das andere aber er-ſtreckt ſich biß an die Wurzel, und dehnetſich immer weiter aus: Dieſe Gefaͤſſe ſindgemeiniglich leer.
Die Adern ſind andere, mit einem belig-
ten Safft angefuͤllte, Roͤhren. Sie haben Adern.
hren Plaz der Laͤnge nach zwiſchen denHelz⸗Faſern, breiten ſich, wie die Lufft-Roͤhren, in ſehr viele Neben⸗Aeſte aus, underſtrecken ſich biß an den Gipfel der Pflan-ze/ und biß an die aͤuſſere Lufft. Ich nen-ne ſie Adern, weil ſie gleichſam das Blutder Pflanze, oder ein Oel in ſich halten,das bey jeder Art Pflanzen verſchieden iſt,weil jede Art mit ihrem beſondern, und vondem Saffte anderer Planzen unterſchiede-nen, klebrichten Saffte verſehen iſt. Bez
f einigen