Band 
Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Vorrede.

wir doch wenigſtens erkennen, zu was fuͤr ei-

nem Endzwecke wir ſie empfangen.Obwohlen die Sprache das vornehmſteMittel iſt, wodurch die Menſchen einanderihre Gedanken eroͤfnen; ſo verſtehen ſie docheinander auch durch viele andere Zeichen: dasallerdeutlichſte beſtehet in Geſchenken. Wennein abweſender guter Freund uns koͤſtlichenWein oder praͤchtige Zeuche uͤberſchicket, ſobedürfen wir weder eines Schreibens, noch ei-nes Botens, um ſeine Meynung zu verſtehen.Je ſchoͤner das Geſchenke iſt, je groͤſſernAntheil meinen wir an ſeiner Freundſchafftzu beſitzen. Wir ſaͤmtlich haben einen gutthaͤ-tigen und maͤchtigen Freund, den Urheber derNatur. Er ſcheinet abweſend zu ſeyn, aberer gedenket ohne Unterlaß an uns, weil eruns ohne Unterlaß beſchenket. Er eroͤfnet unsſeine Meinung durch ſeine Freygebigkeit, wel,cheunerſchoͤpflich iſt, den ganzen Erdboden an-fuͤllet, und bloß unſertwegen ſich erzeiget: maſ-ſen niemand ware, der ſie genoͤſſe und bewun-derte, wenn wir nicht waͤren. Au f ſolche Artbleiben wir ſeiner zaͤrtlichen und thaͤtigenFreundſchafft allezeit verſichert. Da dieſes einedeutliche und Herzruͤhrendende Sprache iſt, ſowaͤre es tumm, wenn wir ſie nicht verſtehen unddarauf antworten wolten. Das am A destit