Erſtes Geſpraͤch. 11machen Platz fuͤr die Kaiſer⸗Cronen, fuͤrden Spaniſchen Hollunder, fuͤr dieSchwert⸗Lilien, Tulpen, Jonquillien, Ra-nunkeln(Hahnen⸗Fuß) und fur alle dieſeBlumen, die gegenwartig dieſes Luſt⸗S tuͤckbezieren. In der Entfernung vermengendie Obſt⸗Baͤume die zarteſte Farben mitdem gruͤnen ihrer Blaͤtter, und erheben denGlanz des Luſt⸗Stuͤckes von allen Seitennoch mehr..
Zu gleicher Zeit ſehen ſie die Blaͤtterder Roſen, der Lilien, Nacht⸗Violen, Nel-ken, des Bauren⸗Senfs, Mahns, derLevcojen aufbluͤhen: Ihre Stengel undKnoͤpfe werden unvermerkt ſtaͤrker, unddieſes ſind Zubereitungen zum Aufputze desSommers.
Hernach wird der Herbſt das Balſam-Kraut, die Sonnen⸗Blumen, die Tube-roſen, Papagey⸗Federn oder bunte Ama-ranten hervor bringen. Die Luſtbarkeitwahret ohne Aufhoͤren, der Aufſeher da-ruͤber bietet beſtaͤndig etwas neues dar,und kommt durch anmuthige Abwechslun-gen dem Eckel zuvor, der aus dem allzu-langen Genuſſe einerley Sachen entſtehet.
Wenn die Reiffe und Nebel einfallen,ſo ziehet der Winter den Vorhang vor denSchau⸗ Platz der Natur, und beraubetuns ſeines Anſchauens: Allein indem erbey uns das Verlangen nach der*
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DieBlu-menundBluͤ-then.