Erſtes Geſpraͤch. 13dern ab; Sondern auch diejenigen, ſo zu Diegleicher Zeit erſcheinen, zeigen ſo mancher⸗Blu-ley Geſtalten, daß man die unerſchoͤpfliche 3Crfindungs- Quelle des Schoͤpfers, und Bug,ſeine Abſicht die Zierrathen unſerer Woh⸗ then.nung zu vermehren, daraus genugſam ab-nehmen kan. Man kan ohnmoͤglich dieverſchiedenen Muſter zaͤhlen, wornach dieBlumen⸗Arten gemacht ſind, und dennochiſt kein einiges von dieſen Muſtern eineWiederhohlung oder Copey eines andern.Jedwede Art iſt ein beſonderes Original:Sie unterſcheiden ſich von einander an demAusſchnitte der Kelch⸗Blaͤtter, durch dieZartheit der faſerichten Einfaſſung, durchdie Stellung der Faͤdelein, durch dieStrucktur des Bechers, der alle dieſeStuͤcke vereiniget, durch die Geſchmeidig-keit oder Dicke des Stengels, durch dieGeſtalt des gruͤnen Blaͤtter⸗Werks, ſo ſieumgiebt, beſonders aber durch die Farbenund das Anſehen, ſo ihnen eigen iſt. Witwollen uns einen Augenblick bey der Schoͤn-heit aufhalten, die aus der Vereinigung ſovieler glaͤnzenden Farben herruͤhret.
Ich weiß nicht wenn die Blumen am Dieſchoͤnſten prangen? wenn man ſie alle zu⸗ Fardenſammen, oder wenn man ſte einzeln be⸗ Wtrachtet? Alle zuſammen machen eine Ver⸗ wen.zierung, bey der ſich alles wohl zuſammenſchicket. Man; ſiehet nichts grobes, uͤbel
b ange-