Band 
Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
Seite
246
JPEG-Download
 

DieFrüchteoder das

Gbſt.

Trauben.

Meiſe die

ben zurVollkom-menheitzu brin-gen.

245 Schauplaz der Natur.

Die Graͤfin. Alle dieſe Fruͤchte, undbeſonders die Herbſt⸗Pergamotten ſindvortreflich, alleis es iſt ein Unaluͤck fuͤr ſie,wenn man ſie nach dem beure auf die Ta-fel ſezet oder vorleget.

Der Graf. Man lieſet gleich zu Endedes Auguſti bereits zeitige Trauben, zumExempel chaſſelas,(m) ſo vollkommen ſuͤſſeſchmecken, die cioutat oder OeſterreichiſcheTrauben, welche den vorigen an Guͤtegleichkommen, und deren Blaͤtter man da-ran erkennet, daß ſie, wie Peterſilien-Blaͤt-ter, ausgekerbet ſind; Die Corinthiſchenweiſſen und blauen; eine Art kleiner Trau-ben ohne Kerne, deren Beeren ſehr kleinſind und nahe beyſammen haͤngen.

Man lieſet auch im September dreyer-ley Gattungen Muſcateller, weiſſe, blaueund rothe, ſie ſind vortreflich, wenn ſie ge-nugſam zeitigen; Jedoch erhalten ſie ihregroͤſſeſte Vollkommenheit im October ſo-wohl, als die Gennetins, Malvaſier und lan-ge Muſcateller oder Paſſe- Muſqué, ſo nur

Muſcatel, n ſehr warmen Boden und guten Jahr-ler Trau⸗Gaͤngen gerathen. Man kan zur Zeiti-

gung dieſer Trauben helfen, an ſolchenOrten, wo die Sonnen⸗ Strahlen zuN ſchwach

(m) Mattigkeit⸗ Vertreiber.