Zehendes Geſpraͤch. 263
Beete, gleich im Februario, mittelſt flelſ-Fuͤlſen-ſigen zudeckens. Er bleibt nur fuͤnf oder Fruͤchte.ſechs Wochen in der Erde, und dann ſaͤetman von neuen zwiſchen den Lactuc undzwiſchen die Wegwarten, damit man denganzen Sommer uber habe. Auf dieſe Wei-ſe bringet einerley Erdreich doppelte Erndte.
Die Kohl⸗-Ruͤben vermehren ſich nur Kohlruͤ-durch den Saamen. Man ſaͤet und ver⸗ ben.pflanzet ſie im Fruͤhlinge/ zlehet ſie vor ein-fallenden Froſt aus, und verwahret ſie imSande, an bedeckten Orten.
Die Erdbirnen oder Taupinambours Erdbir—ſind Ausgewaͤchſe, oder Knoten, die man nen.von den Wurzeln einer ſehr hohen Pflan-
ze abſondert, welche aus der Braſiliani-
ſchen Gegend, wo die Taupinambours woh-
nen, zu uns gebracht worden. Andereſagen, ſie kommen aus Canada. Man ver-
mehrt ſie durch die Wurzeln. Dieſe
Birnen ſind gut gekocht, und ſchmecken
faſt, wie Artiſchocken.
Die Erd⸗Aepfel, oder rothen Truͤffeln, Erdaͤpfel.ſind hievon unterſchieden. Dieſe ſindfleiſchigte Klumpen, ſo unter der Erde anſandigten und aufgeſprungenen Ortenvachſen. Der Erd-Apfel treibt wederStamm, noch Wurzeln.
Der Chevalier. Wie kan er denn denSafft aus der Erde einſaugen, und ſich
nähren? 9R 4 Der