Füölſen⸗—
264 Schauplaz der Natur.De er Prior. Er naͤhret ſich durch ſeĩ-
Sruͤchte. ae Lufft⸗ Locher(poros), wie die See-Ge-
Dasgrane.Verdu-res.
Sqauer-ampfer.
wächſe. Wenn er ſeine Groͤſſe erreichet,welche nicht einerley iſt, ſo verwelket er,und pflanzet ſeine Art fort, durch einene aamen, den man nicht wahrnehmen kan.Die Schweine ſind gar begierig nach denEre⸗Aepfeln: Wenn ſie beym umwuͤhlendergleichen finden, verkuͤndigen ſie ihr Gluͤckmit einem Freuden- Geſchrey, welchesdem Hirten Nachricht davon giebt, derauch nicht ſaͤumet die ſchmuzigen Gaͤſteabzutreiben, und dieſes koͤſtliche Eſſen an-derſt anzuwenden.
Was ich Ihnen von dem gruͤnen oderden Kücher⸗Krgutern ſagen will, wird ihreSchreib-Tafel eben ſo wenig beſchweh-ren, als was ich jezo von den Wurzelngemeldet. Unter die Kuͤchen⸗Kraͤuter ge-hoͤret der Sauerampfer, die Grind⸗Wurz(patience), der Mangold(poirce,) der Pe-terſilien, und andere genugſam bekannte.
Den Sauerampfer, ſowohl den ſpizi-gen, als den runden, vermehret man mitStaͤudlein, ſo man von der Haupt⸗Stau-de abſondert, oder mit dem Saamen, denman vom Merz biß in den September ſaͤet.Ein Beet Sauerampfer kan man ſechsJahre lang abſchneiden, woferne man nurvon einer Zeit zur andern ihm einige Miſt-Erde oder Gaſſen ⸗Koth zur Nahrunggiebet. Das