woͤlftes Geſpraͤch. 337
uͤber einander zuſammen gewickelter Blaͤt⸗Das Geter, ſo die Aehre in ihnen einſchlieſſen, die traydtaber noch lange Zeit inwendig verborgenbleiben wird. Das erſte Blat von dieſerRolle oͤfnet ſich ein wenig oben, gegen dieSpitze, unten aber bleibt es allezeit zu-ſammen gewickelt, in ſeiner ziemlich hartenHuͤlſe ſtecken, woraus es ſich oben los ge-macht. Nach einigen Tagen ſchwindetdie Huͤlſe des Koͤrnleins und runzelt ſichzuſammen, ob es ſchon noch einigen Milch-ahnlichen Safft bey ſich hat. Auch ver-trocknet die Huͤlſe, worinnen die Wurzelnſtecken. Alle dieſe Theile, ſo zu keinem im-merwaͤhrenden Gebrauche beſtimmet ſind,ſterben ab, und verſchwinden, ſo bald ſiediejenigen Dienſte geleiſtet haben, die ſieleiſten ſollten. 5Wenn man die Huͤlſe des Korns, dleje⸗ Röhrennige/ woraus die Wurzeln gekommen, nebſtdieſer, woraus die Rolle von den langenBlaͤttern hervor geſtochen, hinweg nimmt,ſo behaͤlt man weiter nichts in der Hand,als dieſe Rolle ſelber, worinnen die Bluͤtheund der rechte Stengel verborgen liegen.Wickelt man die Blaͤtter geſchicklich aus-einander, ſo erblickt man vier noch zurZeit unvollkommene Roͤhren, woraus derStengel beſtehen ſoll, und oben darauf denAehren⸗Knoſpen. Aus dem erſten Kno-ten, der am naͤchſten an der Wurzel ſeinenII. Theil, 9 Plaz