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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Diewein-ſtoͤckeundWein-berge.

Aufha-cken.

Belzen

382 Schauplaz der Natur.

nach Beſchaffenheit der Stoͤcke. Dieſeſind von zweyerley Arten: hohe, die man anſchlechtern Orten biß auf fuͤnf, ſechs Schu-he hoch wachſen laͤſſet; und niedrige, ſoman nur auf drey Schuhe ſteigen laͤſſet,aufs meiſte.

Die hohen Weinſtoͤke werden alle Jahrum die Wurzeln her aufgehacket, und allefunfzehen Jahre verdecket oder verſenket,das iſt niedergebeuget, und in eine Grubegeleget, ſo zwey Fuß breit, und faſt eben ſotief iſt, als die Wurzeln des Stockes.Wenn dieſe mit Erde bedecket worden,breitet man die dre oder vier ſchoͤnſten da-ran haͤngenden Ranken aus einander, undlegt ſie in kleine Graben ſechs Zolle tief, da-mit lauter Senker daraus werden. Wenndas alte Holz auf dieſe Weiſe in friſchemBoden arbeitet, ſo bekommt es neue Kraͤf-ten. Dieſe Arbeit geſchieht im November.

Mit den niedrigen Sloͤken, ſo den be-

7 0 ſten Wein geben, iſt es nicht eben ſo be-

ſchaffen. Dieſe muß man alle Jahre ver-decken, oder beym aufhacken etwas in dieErde begraben, alſo, daß ein Weinſtockzuweilen einige Schritte weit unter derErde ſich erſtrecket, ja nach vielen Jahrenwohl einige Ruthen weit. Man gebrau-chet die Vorſicht, den Stock allezeit gleichtief einzulegen, und zu verhindern, daß ernicht irgendwo gebogen empor ſtehe, oder

einen