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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Diewein-ſtoͤcke

Wein-berge.

384 Schauplaz der Natur.

Weil man die hochgewachſenen Wein-ſtoͤcke ſo tief in die Erde leget, ſo hat mannicht noͤthig ſie beſonders mit Erde zu uͤber-decken. Aber es muß in ſehr leichtem Erd-reich alle zwoͤlf Jahr, und in dem allernahr-haffteſten Erdreich alle funfzehen Jahre,

Naſchar'friſche Erde an die Wurzeln der Wein-

Dung.

Stoͤcke getragen werden. Man bedarfhierzu nur eine mittelmaͤßige Menge, undheiſſet die Regul, man ſolle allemahl einenSchuh ⸗weit Plaz laſſen zwiſchen zweyKoͤrben⸗voll, Denn mehr friſche Erdekoͤnnte dem Wein- Gebuͤrge ſeine natuͤr-liche Beſchaffenheit und dem Wein ſeineGuͤte benehmen, auch uͤber dieſes die Wur-zel ſo feſte zudecken, daß die Lufft nicht ver-moͤchte einzudringen, welche doch die be-ſten Feuer- und Waſſer-Theiligen dahinbringet.

Man giebt den Wein⸗Stoͤken nur einegar maͤßige Duͤngung, nemlich alle ſiebenJahr fuͤr gar leichtes Erdreich, und fuͤrfeſteres alle zwoͤlf Jahre. Zuviel Miſtwuͤrde die Stoͤke verbrennen, ihre Dauerverkuͤrzen, und die Guͤte des Weines ver-aͤndern. Kuͤhe⸗Miſt iſt der beſte fuͤr leich-ten Boden. Man vermiſchet ihn bey ſtar-kem Boden mit Roß⸗Miſt. Hat derSchaafmiſt ſeine Hize verlohren, ſo ſchaf-fet er noch viel gutes bey Stoͤcken, die mattwerden, wann man nur nicht ſo viel 5ihm