Funfzehendes Geſpraͤch. 42
gen, und wird alſo dem Menſchen eine DieArbeit erſpahret. Die Landleute ſam⸗ Waldesmeln offt groſſe Hauffen von Laub, undbrennen es zu Aſche, welche das feſte undunfruchtbare Erdreich gut macht. fEs ſcheinet, als ob der Wind mit den NutzenSaamen⸗Koͤrnern eben ſowohl, als mit den des Saa-Blaͤttern, nur ſpiele; aber ſie werden hier men.durch nur deſto beſſer ausgeſtreuet, damitſich ihre Art mehrers verblelfaͤltigen kan.Sie lelſten uns den wichtigen Dienſt, un-ſere Waͤlder beſtaͤndig in gutem Standzu erhalten, hiernaͤchſt aber geben ſie nochandern Nutzen. ü 2Die Eckern von denen verſchiedenen Licheln.Gattungen der Eichen, von den Buchen, 1und viele andere dergleichen Fruͤchte mehr, Buch-ſind der zahmen und wilden Schweine lieb⸗ Nuͤſſe.ſte Nahrung. Die Beeren von einergroſſen Menge Baͤumen und Straͤuchenhelfen den Voͤgeln aus der Noth. Ob-wohlen wir auch in unſern Gaͤrten dieBaͤume ziehen, worauf die Kornel⸗oder Ju-den⸗Kirſchen(cornouille) welſche Nuͤſ-ſe, rothe und Haſel⸗Nuͤſſe wachſen, ſo-wohl die wilden, als die gemeinen; ſo fin-det man doch den Kornel⸗Kirſchendaumund die Haſel⸗Stauden eigentlich nur imWalde. Der welſche⸗Nuß⸗ Baum,der die freye Lufft liebet, tauget weder ineinen Garten, woſelbſt er alles verderbet,Ce 2 was