134 Schauplatz der Natur
Die eine Gewalt hält es auf halben Wege zu-Brun; ruͤcke? Was hinderte, daß es nicht fort-nen. ſtiege, und biß 195 den Gipfel kaͤme? Un-
terdeſſen hat man dieſes noch niemahlen ge-ſehen. Wenn das Waſſer durch den Druder Lufft, und durch eine anziehende Krader Erde, aller Orten eindringen konnte/ ſowuͤrde die Erde gar bald angeſottert ſeyn/und das Meer mit Verlaſſung ſeines Be-zirkes die Thaͤler ſo wohl, als die Bergeanfuͤllen. Die Erde wuͤrde wie ein Schwalle, e e eer Chevalier. Ich geſtehe Ihnen/daß ich nicht begreiffe, was vor eine Krafftdas Meer⸗Waſſer in der Erde forttreiben/und ihme den Jugang in die Ebene und andie Gipfel der Berge ſo ordentlich verweh-ren mag: Jedoch beruhet auf der Erfah-tung, daß man Meer ⸗Waſſer auf mehlals funfzig Meilen weit vom Meere antrifft.
Der Prior. Dieſe Erfahrung belleben Sie zu beweiſen, weil mir nichts davonbekannt iſt.
Der Chevalier. Sind nicht zu Saline,in der Grafſchafft Burgund unerſchoͤyf-liche Salzbrunnen? Woher ſolle das 190te Waſſer, das man beſtaͤndig ausſchoͤpfet;Inſten herkommen, als aus dem MeereVor einigen Monathen befand ich mich aneinem Orte, wohin ein geſchickter Mathe“maticus auf Koͤniglichen Befehl ſich 72
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