138 Schauplatz der Natur
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Die leute fahren von einer Zeit zur andern her-
Brun; aus, um reinere Lufft zu ſchoͤpfen, und ih-nen. ren GoOttes⸗Dienſt abzuwarten.
Der Prior. Hat man Ihnen geſagt/mein Herr, daß die aus gegrabene Gaͤngeſich hernach wieder mit Salz ausfuͤllen?
Der Chevalier. Nein; Jedoch muth-maſſe ich, es muͤſſe geſchehen: Denn ſonſtwuͤrde man wegen des langwierigen Aushauens endlich gar nichts mehr finden.
Der Prior. Die Urſache, warum ſielange Zeit ergiebig ſind, iſt dieſe, weil eingroſſer Vorrath vorhanden. Glauben Sieſicherlich, daß das Meer nicht das geringſteWaſſer, noch das kleineſte Salz⸗Koͤrnleinin dieſe Gruben ſchicket. Es ſind Schich-ten Salz/ die an dieſen und viel andern Or-ten, entweder ſchon ſeit Erſchaffung derWelt, oder ſeit der 8 vorhandengeweſen, welche die Suͤndfluth in der Er-de und im Meere angeſtifftet hat. Weitgefehlt, daß aus dem Meere einig geſalze-nes Waſſer zur Unterhaltung dieſer Gru-ben herkommen ſolle: Vielmehr ſehen Sieeinen Bach ſuͤſſes Waſſer, der ſeinen Ur-ſprung ohnfehlbahr vom Regen hat, wei
er bey trocknen Wetter auſſenbleibet und
ſchwaͤcher wird; der, nachdem er durch dieGruben gelauffen, ſich in der Erde verlieh-ret, und in das Meer unterhalb deſſen Ober-Flaͤche ſtuͤrzet, wie Ich Ihnen in e