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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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Die

164 Schauplatz der Natur.es vielmehr in die Baͤche, und von dar in

Berge. Fluͤſſe ablauffe, welche es weiter nach dem

Meere fuͤhren; Allein ich ſehe nicht, wie esdie geringſte Quelle verurſachen kan, weiles die Erde nicht durchlaͤſſet.

Der Prior. Die Erde laͤſſet das Re-en⸗Waſſer freylich nicht an allen Ortenrey durchdringen: Allein ſie ſtehet ihm an

vielen Orten offen, und das iſt uns ſchon ge-nug. Ich will zugeben, daß die Sache ohn-moͤglich ſcheine: Sie iſt aber nichts deſtowe-niger ganz gewiß. Es giebt auſſerordentlich-hohe Berge, als, die Cordilieres in Peru, denPico auf Teneriffa und viele andere, aufwelchen man mitten im Sommer eine vieldurchdringendere Kaͤlte empfindet, als beydem haͤrteſten Froſt in unſern Gegenden.Man darf ſich alſo nicht wundern, wenn die/gegen ſolche Hoͤhen getriebene, Duͤnſte da-ſelbſten gefrieren, und den Gipfel mit Schneebedecken, da man unterdeſſen am Fuſſe desBerges einer gemaͤſſigten Lufft genieſſetoder unleidliche Hize empfindet. Am Fußder Berge, ſo allezeit mit Schnee uͤberde-eket bleiben, dergleichen die Alpen und Py-ranaͤiſchen Gebuͤrge ſind, findet man Quel-len, welche im Mayen zu rinnen anfangen,und im September verſiegen. So langedie Sonne nahe genug an dem WendeCircul iſt, daß ſie die Gipfel dieſer Gebuͤr-ge erwarmen kan, ſo ſchmelzt der oben 5gen