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Ein u. zwanzig ſtes Geſpraͤche. 165—
gende Schnee, dringet durch die Erde, und Dieleibt unten, oder auch innwendig in den Berge.ergen, auf lettigtem Grunde, oder aufelſen⸗Baͤnken ſtehen, wo er die Quellenberurſachet. So bald die Sonne durchihr zuruckweichen ihre Staͤrcke verliehret,hoͤret der Schnee auf zu ſchmelzen, und dieQuellen zu flieſſen. Ja einige flieſſen nurwaͤhrender groͤſten Hitze des Tages: Alſot gewiß, daß das geſchmolzene Schnee-Waſſer der Urſprung dieſer Quellen ſey,und daß dieſes Waſſer ſehr weit durch dieerde dringe, ob man gleich die Oeffnungenlicht ſiehet, wodurch es fortdringet.Eine andere, eben ſo gewiſſe, und unsvor Augen liegende Begebenheit iſt, daßunſere Quellen und Brunnen bey lang an-altender Truͤckne abnehmen, oder gaͤnz-lch verſiegen, und daß von einfallendem Re-gen ſie theils ſtaͤrker anwachſen, theils vonheuem zu flieſſen anfangen. Es muß alſoas Regen⸗Waſſer einen Weg finden, da-in zu kommen: Und gleichwie man nichtaͤugnen kan, daß es wuͤrklich einen finde,um das ſeinige zu Unterhaltung einigerQuellen, und zu deren Verneuerung, bey-tragen zu koͤnnen: Alſo kan man auch ohn-ſhwehr die Moglichkeit begreifen, daß derRegen an den Ort der Quellen kommenund ihnen ihren erſten Urſprung geben koͤn-de. Es iſt alſo gegß, daß der Regen in3
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