166 Schauplatz der NaturDie die Erde dringe. Wir wollen uns aber be-Berge. mühen zu erſorſchen, wie dieſes geſchiehet.Erſtens. Man beklaget ſich in der heiſſenJahres⸗Zeit, daß die Maulwuͤrfe, die Wuͤr-me, die Hamſter, die Grillen und eine un-zaͤhlige Menge kleines Ungeziefer, die Fel-der verwuͤſten, und die Erde mit unbe-ſchreiblich vielen Loͤchern von unterſchiedli-cher Tiefe durchwuͤhlen. Der Schade, denſie uns zufuͤgen, wird reichlich erſezet, ver-mittelſt der unzaͤhligen Oefnungen, welcheſie vor den kuͤnftigen Regen machen: Folgliſind ſie uns nichts weniger, als unnuͤzlich.Zweytens. So ſpringet die Erde beygroſſer Hitze auf, und oͤffnet ſich, welchesdem Waſſer den Zugang zu denen weitetunten liegenden Schichten erleichtert.Drittens. Findet man allenthalben unterder Erde kleine leere Rize, ausgefloͤſſeteSchrunden oder Waſſer ⸗Kluffte unter-ſchiedlicher Breite, krummlauffende Gaͤn-ge; welche, als eben ſo viele Rinnen/ dasauf der Ober⸗Flaͤche flieſſende Waſſer auf-fangen, und tiefer abwaͤrts leiten.Viertens. Iſt immer ein Erdreich lo-ckerer, als das andere, und ſchlucket dasWaſſer in groͤſſerer Menge in ſich; es machteine Sammlung von ſelbigem, und laͤſſetes in ein weit entlegenes Thal, mit einembeſtaͤndigen Strom, ablauffen. Unter de-nen verſchiedenen Theilen der Natur 45
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Band
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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166
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