168 Schauplatz der Natur
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Die Sand, biß es ein Gela er von Stein oder
Berge. feſter Erde antrifft; daſelbſt findet es, oder
machet ſich, durch ſeine Schwehre, einenAusgang, wodurch es in die freye Lufftkommt. Je nachdem die Sand- Baͤnkevon groͤſſerer oder geringerer Hoͤhe ſind-oder, nachdem, das nach ihnen folgendefeſte Gelaͤger ausgehoͤhlet iſt, und mehr oderweniger Waſſer in ſich faſſen kan, ſo blei-ben auch die daraus entſpringende Quellenzuweilen auſſen, oder lauffen beſtaͤndig fort.Das Waſſer, ſo unten aus dieſen Hoͤh-lungen rinnet, pfleget gemeiniglich nicht aufſolche Weiſe wegzuſpruͤzen, wie das Waſ-ſer thun wuͤrde, ſo unten aus einem Faſſeauslieffe: Denn das Waſſer im Faſſehat einen ſehr ſtarken Druck, gegen demBoden ſowohl, als gegen die Seiten desFaſſes, weil ſeine Schwehre durch dieaͤnde des Faſſes zuſammen gehalten undgepreſſet wird. Allein dasſenige Waſſer/ſo ſich in denen, von GOtt mitten in denBergen angelegten, unermaͤßlichen Behaͤlt-niſſen von Sande ſammlet, hat keinenDruck, oder doch einen nur ganz geringen,gegen dasjenige feſte Gelaͤger, worauf es ſte-hen bleibet. Ein Waſſer⸗Tropfe dringetdaſelbſten nicht ſtark auf den andern: Sieſind faſt gar keine Coͤrper: Sie ſind viel-mehr zertrennet, und jedwedes ruhet aufdenen ihme naͤchſtgelegenen Sandkoͤrnlein.Daher kommt es, daß das Waſſer, gaseaͤu
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