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Die von allen erſinnlichen und dabey auf ch,Soſſilien. ſchoͤnſte ſpielenden Farben machen: Mac
liche Geſtalten laſſen ſich auf dieſe Wenicht mit gehoͤriger Zierlichkeit und Ordnunbilden. Weil unſeren Wohnungenzur groͤſſeſten Zierrath gereichet, wenn 4Tages“ Licht recht hinein fallen kan; se bedienet man ſich der gemahlten Glaͤſer gaſelten/ und brauchet ſie nur allein etwagroſſen glaͤſernen Einfaſſungen: Sonſten 9ebrauchet man uͤberall nur weiſſes Glas, deswegen auch die Glas⸗Mahlerey fast ganzeVergeſſenheit gerathen iſt/ welche waͤhre 0des ganzen ſechzehenden Seculi, ſoviele Melſter⸗ Stuͤcke hervorgebracht hatte. Allellman ſagt mit Unrecht) es ſey dieſe Kulverlohren gegangen, indem wir uns ſa deEmaillirens oder Mahlens mit eingeſchmelten Farben annoch bedienen; welches mnjener Kunſt einerley) wiewohl nur im klelnen, iſt. Die Materien zu der Mahlereſmit eingeſchmelzten Farben giebt das Glabdas Bley, das Zinn, nebſt einigen Artegefaͤrbter Erde, welche Dinge ſaͤmtlich alldem Metalle bekleben und gut bleiben. Malgebraucht hiezu ein Lampen⸗ Feuer, dasſtark vermehret wird, biß die Materielſchmelzen. Sodann ziehet der Kuͤnſtler voljeder Farbe einige Faͤden, ſo lang ihm be-liebet/ ſo wie ſich etwa eine Latwerge odeldicker Safft in Faͤden ziehen lieſſe. Wen,