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Juͤnf und zwanzig ſtes Geſpraͤche. 432
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mer aus Africa von Carthago das erſte DieMuſter zu einem gepflaſterten Heerwege ge⸗Stein-0 a Bruͤche.
ohlet.Der Chevalier. Das iſt erſtaunlicherPracht und entſetzliche Unkoſten. fDer Prior. Sie werden noch mehrwundern, wenn ſie den Bau des Weges,worauf wir gehen/ mit dem Bau der Roͤs-miſchen Heer⸗Straſſen vergleichen. Die-
ſer Weg iſt ſchoͤn und wohl angelegt; un-
kerdeſſen ob er ſchon nur zehen oder zwoͤlJahre ſtehet, ſo faͤngt er doch ſchoͤn anbaufällig zu werden: Dahingegen die ge-pflaſterte Heer Straſſe, die er durchſchnei-det) ſchon ſeit funfzehen hundert Jah-
ren gut geblieben. Die Urſache findet man
leicht. Bey dem neuen Wege, hat mandas Pflaſter auf ſolchen Grund geleget, dernicht allenthalben gleiche Feſtigkeit hat.Wenn nun das Erdreich nachgiebt, ſo druͤ-ket ſich der Pflaſter⸗Stein immer tieferhinein. So bald ein einiger Stein oderKieſel ſinket, ſo zermalmen die ſchwehren9 00 Wagen die Ecken an den anſtoſ-ſenden Steinen. Sind erſt zwey Stei-ne aus dem Pflaſter zerſtoſſen oder zermal-met, ſo halten die andern nicht mehr feſt zu-ammen, fangen an zu wackeln und gebenſich los: Sodann fallen die andern nach,und zerbrechen ſaͤmtlich. Die Loͤcher wer-den immer tiefer: Die. nehmen
III. Theil. e ei-