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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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„Suͤnfu.swanzigſtes Geſpraͤche. 443

diden von Antiquen Stucken, und thaͤten Die

ie Kuͤnſtler am beſten, wenn ſie ſolche nach⸗S

machten. BDer Prior. Ich will nur auf denzweyten Punct antworten, als der nur al-lein einige Aufmerkſamkeit verdienet. Mei-ne Meynung gehet gar nicht dahin, manſolle das Studium der Heydniſchen Alter-thuͤmer gaͤnzlich bey Seite ſetzen, und dievon ihr uͤbrige treffliche Stucke nachzuah-men ſich nicht befleiſſigen. Da jedermannerlaubt iſt/ die Statuen und Gemaͤhlde zuVerſailles und in andern Koͤniglichen Luſt-Schloͤſſern zu betrachten; ſo ſind ſelbige inWahrheit eine oͤffentliche Schule, durchderen Huͤlfe unſere Koͤnige das plumpeWeſen auf ewig aus ihren Landen verban-nen, und dagegen den guten Geſchmaekfortpflanzen wollen. Es lieſſe aber ſehr nie-dertraͤchtig/ wenn wir nichts anders verfer-tigten, als lauter Copeyen. Man muß ſienachahmen, wie Racine und Deſpreaux denEuripides und Horatius nachgeahmet haben.Sie ſtudirten fleiſſig in den alten Griechenund Lateinern aber nur um nach denenſel-bigen ſich zurichten; uͤbrigens aber ſchrie-ben ſie nicht in Griechiſcher oder Lateini-ſcher Sprache, ſagten auch nicht alles vonWort zu Wort nach, was ihre Vorgaͤn-ger geſprochen hatten. Sie wuſten ſelberzu denken und brachten ganz neue Dingezum

tein-ruͤchs.