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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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444 Schauplatz der Natur

Die zum Vorſchein. Eben alſo ſolte man auchStein in der Bildhauerey und Mahlerey verfah-Brucher pen, und nicht ohne Aufhoͤren nur immer

Apollo und Diana, Hercules und Fau-nus, und andere dergleichen Figuren ab-

455 woran keinem Menſchen etwas gele-gen iſt.

f Haͤtten die Griechen nichts anders ge-

than, als die Stuͤcke der Egypter abeopi-

ret, ſo haͤtten wir jetzo lauter Egyptiſche

Denkmahle. So aber ahmeten ſie zwar

der Kunſt der Egypter nach, und ſuchten ſie

noch hoͤher zu treiben; hielten aber dabey

vor ihre Schuldigkeit denen Griechiſchen

Voͤlkern die Begebenheiten ihres Vatter

landes vorzuſtellen. Alle ihre bedeckte

Gaͤnge, die zum Spazieren gewiedmete und

andere oͤffentliche Plaͤtze, waren mit denBildniſſen angefuͤllet von Kriegs ⸗Helden/friedlichen Regenten, klugen Geſetzgebern/

Weltweiſen, Mahlern, Rednern und an-

dern beruhmten Leuten. Beym Spazie-

ren Gehen wieſe man einander: Dieſes

iſt Draco, dieſes iſt Solon, dieſes iſt eingewiſſer Kuͤnſtler, ein braver Soldat. Bey

jedwedem Schritte, den man auf der Gaſſe

oder auf den groſſen Plaͤtzen zu Athen that/kunte man etwas aus der Hiſtorie und Sit-ten⸗ Lehre lernen. Die alten Begebenhei-ten kunten niemanden unbewuſt ſeyn; undweil man Leute aus allerhand ä